Ich als verkrachter Feminist und Theatermuffel hab die Elfriede Jelinek immer nur scheu aus der Ferne estimiert.
Jetzt zufällig ihre Homepage, die sie sehr bald nach dem populären Aufkommen des Internet/WWW begründet hat, gefunden (was man an der Adresse sehen kann: Ich wußte nicht, daß es :-)=) so was wie Compuserve :-)=) noch gibt.)
Leider hat sie
jegliche Zitate von ihrer Zustimmung abhängig gemacht. Was meiner Meinung nach deutsches Recht knechtet. So wage ich nur diesen Link:
Elfriede Jelinek Homepage - Ansonsten, um auf die Seite zu kommen, die ich meine, gebt in eine Suchmaschine ein: „herumstierln Blutbank”
Tubias - 28. Mai, 12:21 · Kategorie:
Literatur
Kritiker hoben hervor, daß es in Lems Büchern auch darum geht, unsere Ethik zu erweitern, weil der Mensch sich durch die technische Entwicklung sukzessive Eigenschaften aneigne, die traditionell Gott zugeschrieben wurden. (aus dem
Nachruf des Hamburger Abendblatts)
Ich als Atheist finde mich oft wieder, wie ich denke: „Es gibt Dinge, die Gott vorbehalten sind. So etwa die Palette der Flora und Fauna. Hundezucht, Rosenzucht, in Ordnung. Aber wer komplett neue Lebewesen züchtet oder an Genen manipuliert, der pfuscht Gott ins Handwerk. Dies ist höher als wir. Die Menschen sind zu unvollkommen, um sich so was erlauben zu dürfen.” Leider gibt es immer Skrupellose. Und kein Gottesgericht.
Tubias - 27. Mrz, 21:21 · Kategorie:
Literatur
Tubias - 25. Jan, 16:02 · Kategorie:
Literatur
Hat von Euch schon mal jemand folgendes gehört: Eine deutsche Band (wahlweise Die Ärzte oder Die Toten Hosen) haben einen Promotion-Vertrag mit Jägermeister gehabt, der beinhaltete, daß sie während des Konzertes soundsoviel Jägermeister-Kondome in die Menge werfen müssen. Sie waren darüber verärgert und durchstachen (einige der) Packungen. Neun Monate später wurden viele Ärzte- (bzw. Hosen-)Kinder geboren...
Mit Suchmaschine wurde ich nicht fündig.
Bloß ein Märchen?? Ich denke mal, die wären ruiniert worden durch Schadensersatz-Forderungen. Womit ich ich um Himmels willen nicht sagen will, daß ein Kind ein Schaden ist ! !
Danke für Eure Kommentare!
tubias
Tubias - 15. Apr, 10:52 · Kategorie:
Literatur
Im Alter von 89 Jahren ist Literatur-Nobelpreisträger Saul Bellow gestorben.
Manche würden mich wohl als Literatur-Banausen ansehen, denn ich kenne vieles nicht.
1982 hat mich eine Bekannte auf „Herzog” und „Der Regenkönig” hingewiesen. Später las ich „Das Opfer”, „Mosbys Memoiren” und „Die Abenteuer des Augie March”.
An seiner Art zu schreiben, liebe ich den Realismus, die Farbigkeit, die Spannung, die Kenntnis der Geschichte und die lakonische Darstellung verweltlichter jüdischer Lebensart in den USA. Wer Augie March liest, wird sehr neugierig, Chicago kennenzulernen.
Seine Bücher werden immer in meinem Regal stehen, und ich werde sie immer wieder lesen. Meine Empfehlung.
Tubias - 6. Apr, 10:24 · Kategorie:
Literatur
picbox.net • picbox.net Home
auf der regenbogenparade
auf einem LKW (angebunden an einen kran-karabiner) las er seine "predigten" und ließ sich dabei auspeitschen
phettberg ist ein "echter" masochist, also nix gespieltes, nix aufgesetztes
(fotocommunity.de)
"Beichtphater Phettberg" (tirol.com)
Tubias - 17. Feb, 15:44 · Kategorie:
Literatur
Die Söhne rüsteten sich zu diesem Unternehmen, und die Mutter gab ihnen ungesäuertes Brot als Wegzehrung, das sie mit ihrer Muttermilch gebacken hatte.aus: Die Frau mit neun Kindern, a. a. O.
Tubias - 19. Dez, 00:15 · Kategorie:
Literatur
Goldglanz lag auf ihren Hände, silbern schimmerten die Füße, lieblich leuchteten die Locken, mondscheinhell die Schläfen schienen. Auf den Schultern strahlten Sterne, vom Nacken hell das Siebengestirn.Finnische Märchen, Ostberlin 41969: Altberliner Verlag Lucie Groszer
kosmische Schönheit
Tubias - 19. Dez, 00:04 · Kategorie:
Literatur
Das Märchen von Iwan Zarewitsch, dem Feuervogel und dem grauen Wolf [Schlußpassage]
Iwan Zarewitsch stieg vom grauen Wolf ab, ging in die Stadt hinein, und als er zum Palast gelangt war, kommt er gerade an, als sein Bruder Wassilij Zarewitsch mit der schönen Königstochter Jelena getraut worden ist. Sie waren eben von der Trauung zurück und sitzen bei Tisch. Iwan Zarewitsch betrat das Festgemach, und sobald ihn Jelena die Wunderschöne erblickte, sprang sie sogleich vom Tisch auf, küßte ihn auf den Honigmund und rief: „Dies ist mein geliebter Bräutigam Iwan Zarewitsch - nicht jener Bösewicht, der da bei Tische sitzt!” Darauf stand der Zar Wyslaw Andronowitsch von seinem Platz auf und begann die schöne Königstochter Jelena zu fragen, was das zu bedeuten hätte und wovon sie spräche.
Jelena die Wunderschöne erzählte ihm die ganze lautere Wahrheit: wie Iwan Zarewitsch sie, das Pferd mit der goldenen Mähne und den Feuervogel erlangt hätte, wie die älteren Brüder ihn im Schlaf getötet und sie gezwungen hätten, zu sagen, sie beide hätten dies alles erworben. Der Zar Wyslaw Andronowitsch wurde sehr zornig auf die Zarensöhne Dimitrij und Wassilij und ließ sie ins Gefängnis werfen. Iwan Zarewitsch aber wurde mit der schönen Königstochter Jelena vermählt, und sie lebten in solcher Liebe und Eintracht, daß der eine ohne den anderen nicht einen Augenblick sein mochte.”Ulf Diederichs (Hrsg.) 2003, Russische Volksmärchen, München: Deutscher Taschenbuch Verlag
Tubias - 11. Dez, 23:50 · Kategorie:
Literatur
[in Bearbeitung; Auswahl entspricht meinen Vorlieben]
- ohne Rangfolge -
? Jaroslav Hasek, Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk (gelesen 2003)
? Daniel Defoe, Robinson Crusoe (gelesen 2003)
? Alexandre Dumas d.
Tubias - 25. Nov, 15:19 · Kategorie:
Literatur